Das rekonstruierte Antlitz. Die 1811 geschaffene Mozart-Büste des Züricher Bildhauers Heinrich Keller in der Münchner Residenz

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104 Seiten, Format 17 x 24 cm, Festeinband, 30,s/w-, 16 Farbabbildungen

Das rekonstruierte Antlitz. Die 1811 geschaffene Mozart-Büste des Züricher Bildhauers Heinrich Keller in der Münchner Residenz

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Details

Die wenigen späten Bildnisse Mozarts, allesamt Profildarstellungen, sind nicht in der Lage, uns eine lebensnahe Vorstellung vom Aussehen des Komponisten in seinen Wiener Jahren zu vermitteln. Dies könnte sich jetzt ändern: 1811 schuf der in Rom ansässige Züricher Bildhauer Heinrich Keller (1771-1832) im Auftrag des bayerischen Königs Ludwig I. eine vollplastische Mozart-Büste. Der Autor informiert über die Entstehungsgeschichte dieser bisher unbekannten Skulptur und diskutiert die nicht zuletzt von Witwe Constanze manipulierte bildhafte Erinnerung an ihren Gatten. Unsere heutige Sichtweise auf Mozart scheint überholungsbedürftig zu sein! Dr. Richard Bauer, Direktor des Stadtarchivs München, ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen zur Münchner Stadtgeschichte. Seit der von ihm angestoßenen öffentlichen Auseinandersetzung um das angebliche Mozart-Porträt in der Berliner Gemäldegalerie hat er sich intensiv mit dem Erscheinungsbild des Komponisten in den Wiener Jahren 1781 bis 1791 beschäftigt.

Zusatzinformation

Buchtitel Das rekonstruierte Antlitz. Die 1811 geschaffene Mozart-Büste des Züricher Bildhauers Heinrich Keller in der Münchner Residenz
Autor Vorname Richard
Autor Nachname Bauer
ISBN-Code 978-3-87707-729-0
Alternative ISBN Nicht verfügbar
Auflage 1. Auflage
Erscheinungsjahr 2008
Rezensionen "Bauer setzt sich für eine vollständige und allgemeine Anerkennung jener Mozart-Büste des 1771 in Zürich geborenen Bildhauers und Dichters Heinrich Keller ein, die bisher wenig im Bewusstsein der Öffentlichkeit stand. Keller, ein Sohn des Baumeisters Johann Caspar Keller, eines der Günder der Zürcher "Künstler-Gesellschaft", pflegte als bildender Künstler einen klassizistischen Stil. [...] Der bayrische Kronprinz Ludwig, der spätere König Ludwig I., gab ihm im Jahr 1811 den Auftrag, eine Büste des von ihm verehrten Mozart anzufertigen, gedacht war sie für ein "Panthenon" in München. Bauer vertritt seine positive Sicht der Büste in vier Kapiteln, einem Exkurs und im wichtigen Abbildungsteil. Historische und ästhetische Gesichtspunkte stützen einander. Entscheidendes steht im Kapitel "Eine posthume Rekonstruktion...", denn um eine solche handelt es sich. [...] De Autor argumentiert mit genauer Beobachtung, und er macht das politische Umfeld deutlich, aus dem heraus Ludwig zwanzig Jahre nach Mozarts Tod seinen Auftrag an den nach Rom emigrierten Zürcher Heinrich Keller gab. So handelt es sich bei dieser Publikation nicht um eine Studie von Gesichtszügen, die im Werk Mozarts ablesbar wären, sondern um einen Beitrag zur Mozart-Ikonografie. Aus: Neue Zürcher Zeitung, 13. Mai 2009
Gewicht 0.5000

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